Jobwunder ?

von Arno Kohlert

 

Die Hartz-IV-Politik hat uns ein Jobwunder gebracht! Diese Botschaft hören wir immer wieder. Aber wie sieht das Ergebnis der Politik von Schröder, Hartz und Fischer – unterstützt von CDU und FDP – für die Betroffenen aus?
Wir haben inzwischen über zehn Millionen Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen – sprich: Mit Hungerlöhnen. Die Hälfte der Betroffenen bestreiten  aus diesem viel zu geringen Einkommen ihren Lebensunterhalt, sind also Alleinverdiener.
Die Parteien, die für dieses „Jobwunder“ verantwortlich sind, verhandeln (nein, feilschen!) jetzt über Mindestlöhne. Wird es damit gelingen, das „Hartz-IV-Land Deutschland“ wieder auf den Weg in eine soziale Marktwirtschaft zu führen?
Hier sind doch Zweifel angebracht. Nur ein Wechsel der Rahmenbedingungen hin zu einer Politik, bei der der Mensch, nicht der Gewinn und ständiges Wachstum – vor allem für „die da oben“ – im Mittelpunkt steht, wird dafür sorgen, dass zwar nicht jedermanns Gier, aber jedermanns Bedürfnisse befriedigt werden.
Mindestlöhne können eine Lösung sein, jedoch sollte deren Höhe, entsprechend der ÖDP Forderung, bei mindestens 11 Euro je Stunde liegen.


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